Warum einen Zahnschutz tragen?

Oftmals unterschätzen Menschen beim Sporttreiben die Gefahren, denen sie sich aussetzen, wenn sie keinen Mundschutz tragen. Einen Sport-Mundschutz zu tragen, bedeutet ein Mehr an Sicherheit, ohne Bewegungsbehinderung. Die Zähne sind nicht mehr so sehr der Gefahr ausgesetzt, verletzt zu werden. Verletzungen bei geschlossenem Mund sind unter anderem:

– Schnitte und Risse der Lippen und Wangen – Kieferbrüche – Zahnverletzungen,wie Zahnbrüche

Neben der Schutzwirkung für die Zähne und die Mundschleimhaut wird gleichzeitig das Risiko einer Verletzung der Lippen, der Zunge, des Ober- und Unterkiefers, sowie der Kiefergelenke gesenkt. Eine wichtige Funktion besteht im Abfangen der Kräfte, die auf den Unterkiefer einwirken und auf den Schädel übertragen werden. Dadurch wird nachweislich auch das Risiko vermindert, eine Gehirnerschütterung zu erleiden.

Sportarten mit bewusstem Körperkontakt

Beispiel : Boxen, Karate, Kampfsportarten im allgemeinen.

Die mit diesen Sportarten verbundenen Risiken sind Faustschläge von unten nach oben (unter das Kinn), frontale und seitliche Schläge sowie Fußtritte.

Es ist absolut wichtig, dass der Boxer das Gesichtsmassiv durch den Zahnschutz geschlossen hält, um die Muskelspannung des Kopfes und des Nackens zu optimieren, und so Traumata der Halswirbelsäule und einem KO vorzubeugen.

Anderenfalls würden die geöffneten Kiefer keinerlei Resistenz den Schlägen entgegen bieten und somit zu weiteren Traumata führen (Unterkieferbruch, Prellungen, Verrenkungen und Ödeme im Inneren der Kiefergelenke).

Deswegen bedeckt der Zahnschutz die oberen und unteren Zähne bis zu 10 mm und hat eine Öffnung im unteren Frontzahnbereich für die Atmung.

Diese Öffnung ist besonders wichtig, um eine zusätzliche Atmung zu gewährleisten, ohne den Mund öffnen zu müssen.

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Sportarten ohne Körperkontakt

Beispiele : Radfahren, Squash oder für hyperaktive Kinder. 

Die bekannten mit diesen Sportarten verbundene Risiken sind Beschüsse von Wurfgeschossen (große und kleine Bälle) oder Stürze.

In diesem Fall bedeckt der Zahnschutz das obere Gebiss, die Bissfläche ist teilweise eben.

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Die Gefahren für Kinder

Bei verschiedenen Sportarten besteht ein hohes Risiko für Zahnverletzungen, die zu ca. 80% die oberen Schneidezähne betreffen und oft wegen der auftretenden Folgeprobleme eine lebenslange, intensive zahnärztliche Betreuung bedingen. Verformte oder zerbrochene Spangen und Beschädigung orthodontischer Apparate erfordern oft eine schnelle Unfallbehandlung. Entsprechend der These von Dr. Wissler, sollten Kinder ab 12 Jahren einen Mundschutz beim Sport tragen. Für Kinder mit orthodontischer Behandlung sollte der Schutz Pflicht sein. Bei Jugendlichen ab 15 Jahren sind die Bedigungen in den meisten Sportarten identisch denen der Erwachsenen. Deshalb sollte auch hier der Schutz systematisch sein. Die meist erwähnten Gründe für das Fehlen oder den Verzicht des Schutzes sind:

– Unbequemlichkeit (Probleme beim Atmen und Sprechen) – Leichtfertigkeit bezüglich der Risiken – Unwissenheit

Es scheint, dass Kinder, die bereits in jungen Jahren an Sportmundschutz gewöhnt sind, diesen Reflex auch im Erwachsenenalter beibehalten. Welche Sportarten sind besonders mit Risiken verbunden? Bei allen Sportdisziplinen können die Zähne und Kiefer beschädigt werden. Besonders gefährdet sind sowohl Amateure als auch Profis bei diesen sportlichen Aktivitäten: «Rugby, Basketball, Handball, Karate, Eishockey, Ski, American Football, Mountainbiking etc. » Statistik Einige Zahlen: Zahn- Mund- und Kieferverletzungen stellen 10% der Unfälle dar. Dieser Prozentsatz variiert in Funktion des ausgeübten Sports. Vergleich des Prozentsatzes von Zahn- Mund- und Gesichtsverletzungen gegenüber der Gesamtheit von Sportunfällen:

– Fallschirmspringen : 3% – American Football: 52% – Boxen (Amateure): 41% – Rugby: 66%

Auftretende Trauma des Wurzelkanals oder Zahnmarks stellen allein 2,5 bis 5% der sportlichen Traumas dar. Beim Rugby oder American Football und Eishockey erreichen sie 15 bis 25%, obwohl nur die Hälfte der Unfälle gemeldet wird. Anders ausgedrückt, die Wahrscheinlichkeitsrate, Opfer eines solchen Traumas zu werden, liegt bei 56% im Laufe einer Wettbewerbssaison. (Statistiken sind dem Site « Les protections dento-maxillaires » von Dr. Jerôme Etcheverry entnommen)

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